Sonntag, 2. Juli 2017

Warum dauert das so lange?

Diese Frage bekomme ich immer wieder zu meinen Treppenstufen gestellt. Gerade in den letzten Wochen habe ich aber große Sprünge gemacht und kann jetzt schon sagen: bald ist es soweit! Vor dem Schleifen der Stufen habe ich die Kanten mit dem Hobel geputzt, so konnte ich einiges an Schleifzeit sparen.


Die Stufen habe ich mit einem Projektöl versehen. Nach dem ersten Auftrag bin ich mit dem abrasiven Pad über die geölten Flächen. Das Ergebnis wird dadurch wesentlich besser vor allem viel gleichmäßger.



Die Stufen sind gerade noch rechtzeitig fertig geworden bevor mich ein befreundeter Holzwerker über ein Wochenende besucht hat. Während des Wochenendes haben wir eine Fingerzinken-Vorrichtung von Guido Henn für das Festool-CMS gebaut.


Es waren eine Menge Teile herzustellen, bei einigen kleinen Teilen war mir der Einsatz von Maschinen zu gefährlich, hier kann eine Gehrungssäge ihre Vorteile ausspielen.


Für die Verstellmechanik mussten einige Einsatzfräsungen vorgenommen werden, mit der nötigen Ruhe und Geduld erhält man präzise Teile. Ich bin schon sehr gespannt wie lange ich mich von dem Thema CNC noch fernhalten kann ;-)



Am Ende wurden wir mit schönen Fingerzinken belohnt. Momentan brauche ich keine - aber das kann sich bei mir schnell ändern...


Eine Freundin von uns erhält als Geschenk einen der letzten Klötze aus meiner Klotzaktion. Dieser war, außer mit der Motorsäge vorgeschnitten, völlig unbearbeitet. Nach der Hobelmaschine und der Tischkreissäge durften die Flachwinkler ran. Mit meiner Spannvorrichtung und dem Klotzknecht war ich hundertprozentig zufrieden. Zum Schluss ein kurzer Schliff mit der Maschine damit alles schön gleichmäßig wird.



Mit meinem Nachbar habe ich ein Bett für seine Tochter gebaut. Das Douglasienholz ist eine Nasen- und Augenweide. Das Pfostenformat war mit 120 x 120 zu groß für meine Kappsäge, meine Ulmia 354 schafft das ohne Probleme. Die Kurzseiten sind verleimt, die Langseiten erhalten die lösbaren Dominoverbinder.



Meine Sohnemann hat extrem dringend eine Straßenwalze benötigt. Es war dringender als der schnellste Klebstoff auch nur hätte antrocknen können und daher musste ich Schrauben einsetzen. Sagenhaft wie glücklich er damit ist...



Es ist Sommer und viele kleine Holzprojekte helfen uns beim Grillen, beispielsweise bei 2200g Porterhouse-Steak aus der Region, oder anderer Leckereien...



Mittwoch, 31. Mai 2017

Treppenbau geht weiter...

...leider bin ich immer noch nicht fertig. Für die Treppe benötige ich vier Wendelstufen. Zwei Stufen sind jeweils identisch, zumindest im Toleranzbereich des Betonbauers. Diese habe ich dann als große Platte zusammengesetzt, so war es wesentlich einfacher. Mit der Flachdübelfräse habe ich die notwendige Präzision bei der Plattenherstellung bekommen.  


Für die Wendelstufen habe ich mir jeweils eine Schablone angefertigt und musste leider einen Messfehler in der falschen Richtung feststellen. Es fehlte ein Stückchen...


 Etwas schlecht gelaunt habe ich das fehlende Stück ergänzt.


Bei den Treppenstufen wollte ich kein Risiko eingehen und habe alle Defekte mit Epoxidharz gefüllt. Schöne Sache - hätte ich schon wesentlich früher testen sollen.


Zwischendurch war auch noch Muttertag. Wir, also mein Sohn und ich, haben der Mutti eine kleine Maus gebastelt, nach Vorlage von Gerd Fritsche. Natürlich gab es auch Blumen aus dem Garten...

Sonntag, 30. April 2017

Treppenbau

Hauptsächlich bin ich gerade dabei unsere Treppe fertigzutstellen. Es handelt sich hierbei um eine Betontreppe welche Stufen aus Eiche erhält. Das Holz hierzu habe ich von meinem Vater geschenkt bekommen und es muss entsprechend vorbereitet werden, also sägen, hobeln und verleimen...


Zwischendurch kam das Osterwochende, mein kleiner Sohn und ich haben uns entschieden Stockbrot zu machen - ein großer Spaß. Wir haben eine kleine Wanderung unternommen um die Stöcke zu beschaffen.

 
Ich habei vor zwei Jahren einige Holzklötze gemacht. Diese haben wir mittlerweile in unserem Wohnzimmer und es stehen Pflanzen darauf. Ein weiterer wurde benötigt und ich kann mittlerweile auf bessere Ausrüstung zurückgreifen.





 
Weiter geht es mit den Treppenstufen. Ich habe viel gehobelt und gesägt. Meine Werkstattböcke hatten zwischenzeitlich einiges auf sich genommen. Erstaunlich was sie aushalten.


Nachdem ich die zwei Stämme gehobelt hatte, musste ich leider feststellen: breite Lamellen sind nicht möglich! Meiner Frau hat zum Glück die Musterstufe mit schmalen Lamellen gefallen und ich habe mit der Serienfertigung begonnen. Bei den ersten Stufen hatte ich immer eine Stufe in der Verleimpresse, das hat mir aber zu lange gedauert und so habe ich die Kapazität meiner Verleimpresse etwas effizienter genutzt...



Freitag, 31. März 2017

Türe zur Werkstatt

Es gab schon so einige Herausforderungen beim Holzwerken, welche ich etwas unterschätzt habe. So unterschätzt wie diesen Türbau habe ich aber noch kein Holzprojekt davor. Die vielen Details haben einige Nerven gekostet und letztlich die Bauzeit auch extrem strapaziert.


Zum Glück hatte ich zwischendurch fachkundigen Besuch mit vielen Kniffen, Tricks und toller Beratung - Danke Johannes! 




Nach erfolgtem Einbau konnte ich mich endlich auch um andere Dinge kümmern, so mussten einige Holzreste weichen. Ein Schneidebrett war perfekt zur Resteverwertung!





Dienstag, 28. Februar 2017

Unter anderem ein Zwingenregal

Leider habe ich auf dem Blog einen verspäteten Start in 2017 und mein persönliches Ziel von einem Post im Monat damit verfehlt. Zum Glück schaffe ich gerade noch so den Februar...
In meiner Werkstatt hat vieles noch keinen richtigen Platz und besonders die Schraubzwingen sind ohne vernünftige Aufbewahrung sehr anstrengend. Nach einigen Überlegungen habe ich mich für die folgende Variante entschieden.




So gefällt es mir sehr gut und praktisch ist es auch noch. Am anderen Ende der Hobelbank habe bzw. hatte ich eine schöne freie Wand und habe dort eine "Aufbewahrungswand" installiert. Verwendet habe ich Plattenmaterial mit Anleimern.
 


Der Hocker meines Sohnes hat leider einen unschönen Riss entwickelt. Diesen habe ich mit einem "Schmetterling" aus Ebenholz gesichert. Das war sehr filigrane Arbeit, noch sehr ungewohnt nach der Bauphase.  


In der neuen Werkstatt habe ich deutlich öfter Besuch als in der alten, ich habe also einen gesteigerten Bedarf an Sitzgelegenheiten. Aus diversen Quellen habe ich mehrere Hocker bekommen welche mir funktionell sehr gut gefallen haben, optisch teilweise gar nicht. bei zweien dieser Hocker habe ich die Sitzfläche mit Eiche, wie ich hoffe, aufgewertet.

 
 
Ein leider sehr schleppend laufendes Projekt ist meine Werkstatt-Türe. Zum Glück hatte ich neulich fachkundigen Besuch und die Bänder sind jetzt eingebohrt. Vielen Dank Johannes!